Gefördert durch das Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“
Politische Bildung in Bewegung:
Videos für Social Media gestalten
14. bis 16. September 2026, Europahaus Marienberg
Eine Fortbildung des AdB, inhaltlich begleitet von mediale pfade
Dienstag
Vormittags Orientierung und Handwerkszeug, nachmittags eure Idee, abends euer Video
Videos gemeinsam ansehen, Feedback, und wie das in euren Arbeitsalltag passt
Mittwoch
verschiedene Wissensstände sind völlig okay
Wir lernen uns kennen und kommen aus unterschiedlichen Kontexten
Wenn etwas unklar ist: Jederzeit nachfragen.
Ziel ist, sich kennenzulernen und durch Austausch voneinander zu lernen
Offener und wertfreier Umgang
•Verschiedene Wissensstände sind völlig okay. Elf Menschen, elf Ausgangspunkte.
•Verständnisfragen jederzeit. Weiterführende Fragen kommen auf den Parkplatz.
•Das Handy ist hier Werkzeug, nicht Störung.
•Alles, was hier gedreht wird, ist ein Übungsstück.
•Nichts muss veröffentlicht werden. Nichts verlässt den Raum ohne eure Zustimmung.
Gemeinnütziger Verein für Medienbildung (seit 2013, Sitz in Berlin)
Bildungs- und Beratungsprojekte mit Fokus auf Technologie, Soziale Medien, Politik und Gesellschaft
22-köpfiges Team an zwei Standorten in Berlin
Prävention von Online-Radikalisierung
Coding, Gaming, Making
Mehr Demokratie auf Plattformen
Überblicks- und Kontextwissen:
Fundierte Entscheidungen über Plattformstrategien
Entwicklungen rund um Social Media und Big Tech
Wissen über Logiken der Plattformen und ihrer Algorithmen
Netzkulturelle Trends und aktuelle Nutzungsgewohnheiten
CiviLink unterstützt Projekte im Bundesprogramm "Zusammenhalt durch Teilhabe" dabei, ihre Inhalte strategisch in sozialen Medien und digitalen Räumen sichtbar zu machen. Im Fokus stehen Organisationen, die Social Media Auftritte aufbauen oder ihre Ansätze weiterentwickeln möchten. Dafür bietet CiviLink praxisnahe und bedarfsorientierte Beratung, vermittelt Know-how und eröffnet Räume für Austausch.
CiviLink unterstützt Projekte im Bundesprogramm "Zusammenhalt durch Teilhabe" dabei, ihre Inhalte strategisch in sozialen Medien und digitalen Räumen sichtbar zu machen. Im Fokus stehen Organisationen, die Social Media Auftritte aufbauen oder ihre Ansätze weiterentwickeln möchten. Dafür bietet CiviLink praxisnahe und bedarfsorientierte Beratung, vermittelt Know-how und eröffnet Räume für Austausch.
CiviLink bietet Orientierung bei:
Konkretes Arbeiten auf Social Media
Strategische Kanalentwicklung
Zielgruppendefinition und Community-Ansprache
Beitragsplanung und Content-Strategie
Entwicklung und Produktion passender Formate und Inhalte
Community-Management und Umgang mit Hass im Netz
Vormittag
Wofür steht ihr, welche Formate gibt es, wie erzählt man für den Daumen
Eure Idee wird ein Storyboard
Ihr dreht und schneidet euer eigenes Video
Nachmittag
Bildungsstätte Anne Frank auf TikTok - Beitragsreihe zu Argumenten gegen Menschenfeindlichkeit
Was spricht dich an? Welche Story(line) erkennst du? Welche Emotionen/Erinnerungen weckt der Beitrag in dir?
Bildungsstätte Anne Frank auf TikTok - Videoreihe zum Thema Ankommen in Deutschladn
LAMSA e.V. - Kampagne "Mundaufmachen" auf Instagram
Menschen erzählen sich seit Jahrtausenden Geschichten – am Lagerfeuer, in Mythen, in Religionen, in Medien. Warum? Weil unser Gehirn Geschichten besser verarbeitet, speichert und emotional verankert als abstrakte Daten oder Argumente.
Höhlenmalerei in der Chauvet-Höhle in Frankreich, ca. 31.000 v. Chr.
Sepehri, 2024
Storytelling hilft, Haltung, Vision und Mission sichtbar zu machen.
Verstehen der eigenen Werte und Ziele.
Eigene Geschichten sind die Grundlage für Selbstverständnis und Kommunikation.
Übergeordnete Narrative schaffen Orientierung und Wiedererkennbarkeit.
Wer sich selbst versteht, kann sich glaubwürdig zeigen.
Geschichten machen abstrakte Themen greifbar und bedeutungsvoll.
Wissen wird durch Geschichten weitergegeben – in Ritualen, Religion, Film und Popkultur.
Dieses Zitat kommt aus dem Praxisguide von Daniela Sepehri, den ihr hier erwerben könnt.
Kunst, trockene Informationen in emotionale und greifbare Geschichten zu verwandeln.
Komplexe Themen werden dadurch verständlicher und erlebbarer.
Picture Superiority Effect: visuelle Informationen werden besser verarbeitet und erinnert. (Cognitive Psychology, 1973)
Menschen erinnern Geschichten deutlich besser als Fakten. Gute Geschichten werden außerdem gerne weitererzählt.
Durch Geschichten werden zusätzlich Bereiche für Emotion, Emotionskontrolle und persönliche Erinnerung aktiviert.
Variante A (abstrakt):
„Weltweit haben über 250 Millionen Kinder keinen Zugang zu Bildung. Bildung ist ein Menschenrecht, das durch Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte garantiert wird.“
Variante B (als Story):
„Als Farima morgens um 6 Uhr aufsteht, macht sie erst mal Tee für ihre Mutter. Zur Schule geht sie nicht – sie musste sie mit 11 verlassen, weil ihre Familie in Kabul auf der Flucht war. Dabei wollte sie Lehrerin werden. Heute schreibt sie heimlich Gedichte, wenn sie unbeobachtet ist.“
Beide Varianten sind inhaltlich korrekt. Aber nur eine zeigt uns ein Gesicht, eine Emotion, ein Bild im Kopf. Und genau darum geht es beim Storytelling.
Sepehri (2024)
Storytelling ist ein ganzheitliches Konzept, weswegen nicht jede Geschichte für sich steht, sondern in ein "großes Ganzes" eingewebt wird.
Das Leitnarrativ verrät der Zielgruppe, wofür die Organisation steht und welche moralischen Grundwerte sie vertritt.
Überlegt euch dazu:
Was ist das Ziel meiner Organisation?
Warum machen wir die Arbeit, die wir machen und halten sie für sinnvoll? Welche Werte und Moralvorstellungen stehen dahinter?
Für wen machen wir unsere Arbeit?
Der Core Story Canvas zur Herausarbeitung des Organisationskerns:
Quelle:
Auf der Sachebene klärt ihr grundlegende Fragen:
Auf der Storyebene geht es darum, eure eigenen Werte mit denen eurer Zielgruppe abzugleichen/zu vereinen. Hier setzt ihr eure Arbeit in Beziehung zur Außenwelt. Das schafft Authentizität, Vertrauen und bildet die Grundlage für nachvollziehbare Erzählungen.
Das Leitnarrativ als Kern jeder Story. Daraus lassen sich ableiten:
Storytelling-Struktur:
Problem ⚠️ – Wendepunkt 💡– Lösung ✅
Storytelling-Struktur:
Mini-Held*innenreise 🦸♂️
Storytelling-Struktur:
Zahl 📊 – Mensch 👩🦰 – Bedeutung 💬
Storytelling-Struktur:
5 Elemente
📍 Ort: Wo passiert die Geschichte? Lass das Publikum mitvisualisieren.
🏃 Aktion: Was tust du in dem Moment? Verben erzeugen Momentum.
💭 Gedanken: Was denkst du? Nähe durch geteilte Innenwelt.
💓 Emotionen: Was fühlst du? Zeigen statt sagen.
🗣️ Dialog: Was hörst du? Dialoge schaffen Erleben.
Vertikalvideos sind im Hoch-Format gedrehte Videos, die auf Social Media Plattformen sehr beliebt sind. Sie haben in den Apps mittlerweile eigene Kategorien bzw. bestimmen die App gänzlich wie z.B. bei TikTok.
Vertikalvideos sind immer im Format 9:16 und haben im Idealfall eine Full-HD Bildschirmauflösung von 1080px. Sie haben idealerweise eine Länge von 15 - 30 Sekunden, können aber je nach Relevanz und Zielgruppe länger sein.
Euer Video
Grafische Elemente
& Text hinzufügen
Medien aus der eigenen
Mediathek hinzufügen
Audio aus der Canva-
Bibliothek, KI-Stimme
oder Voice-Over
aufnehmen
Zugriff auf Vorlagen &
weitere Werkzeuge
per Zufallsgenerator einer Gruppe zugewiesen
Arbeitsauftrag und nützliche Tools (neben Canva Video Editor) gibt es als PDF
alle drehen ein Video mithilfe der Beispiel-Skripts
Moderation als Unterstützung in den Sessions immer ansprechbar
| Vorher | Währenddessen | Nachher |
|---|---|---|
| Ist die Linse sauber? | Ton-Check: Bin ich gut zu hören? | Habe ich alle unnötigen Pausen rausgeschnitten? |
| Sind die Lichtverhältnisse gut? | Kamera-Check: Ist das Bild scharf und bin ich zu sehen? | Habe ich Untertitel eingefügt und gut platziert? |
| Ist mein Akku voll (genug)? | Kann ich mein Skript gut lesen (oder auswendig)? | Habe ich die Safe Zone eingehalten? |
| Kann ich ungestört drehen? Habe ich den Raum für mich? | Lasse ich ausreichend Pausen am Anfang und Ende jeder Szene oder wenn ich mich verspreche für den Schnitt? | Habe ich an den Call to Action gedacht? |
| Habe ich alle technischen Utensilien, mein Skript und Requisiten in meiner Nähe? | Hat mein Video Musik/Ton? |
Was ist das?
Für welche Anlässe eignet es sich?
Wie kann das aussehen?
Was ist das?
Für welche Anlässe eignet es sich?
Wie kann das aussehen?
Was ist das?
Für welche Anlässe eignet es sich?
Wie kann das aussehen?
Zuständigkeiten im Team und klare Abläufe festlegen
Anlass-Sammlung anlegen und feste Tage im Kalender einplanen, Evergreens bestimmen
Contentproduktion komprimieren
Insights im Blick behalten
Templates entwickeln und Orientierung für Design finden
Inhaltsproduktion im Arbeitsalltag mitdenken
Quelle: Sozial-PR
eigenes Foto- und Videomaterial durch Stock-Fotos (mit Creative Common License) ergänzen
Grafikerstellung ohne Adobe Creative Cloud, z.B. mit Canva
kostenfreie Programme für Videoschnitt auf dem Smartphone oder am Desktop
Inhalte vorplanen direkt in der Meta Business Suite
falls die Ideen nicht sprudeln, die KI fragen:
Beispielprompt: Erstelle 10 Instagram-Post-Ideen zu [zentrales Thema eurer Arbeit] mit Fokus auf [Zielgruppe].
Ganz wichtig: Unbedingt vor der Umsetzung überprüfen und anpassen!
Recycling ≠ Kopieren --> jeder Inhalt muss an die jeweilige Plattform bzw. das Content-Format in Tonalität und Design angepasst werden
Quelle: Stephanie A. Kowalski
Recycling bedeutet aus einem Inhalt mehrere Verwendungszwecke zu erschaffen, z.B. aus einem Blogbeitrag über den Einsatz eines interaktiven Tools in der Medienbildung wird:
Karussell-Post mit den Highlights des Blogbeitrags und einem Call to Action
Reel, in dem ihr zeigt, wie ihr das Tool verwendet
mehrere Stories mit einem Quiz oder einer Umfrage zum Tool
von der KI Ideen geben lassen, wie sich Content recyceln lässt
Meta Platforms Inc. (ehemals Facebook Inc.)
DSGVO (seit 2018)
Digital Services Act / DSA (seit Feb. 2024)
AI Act (seit 2025)
Wir nutzen aktuell (noch) Instagram
Aber: kritische Haltung bewahren
Ihr könnt:
Konkrete Momente aus eurer Arbeit, die sich für Social Media eignen
Nicht nur Endergebnisse → Prozesse zeigen
Nicht nur Highlights → Alltägliches teilen
Nicht nur Perfektion → Echte Einblicke geben
Was ihr für nicht zeigenswert haltet,
kann eure Follower*innen interessieren.
| Veranstaltungen | Behind-the-Scenes, Impressionen |
| Projekte | Start, Meilensteine, Erfolge |
| Alltag | Tag im Leben, Vorbereitungen |
| Menschen | Testimonials, Vorstellungen |
| Aktuelles | Stellungnahmen, Einordnungen |
| Jahreszeiten | Ankündigungen, Rückblicke |
| Interaktion | Fragen, Umfragen, Bedarfe |
"Wen interessiert das schon?"
→ Mehr Menschen, als ihr denkt
"Das ist doch nicht professionell genug"
→ Authentizität schlägt Perfektion
"Das dürfen wir nicht zeigen"
→ Organisationshaltung hinterfragen
Erstellt eine Content-Anlass-Liste für 1–2 Monate
Schaut in euren Kalender: Was steht an?
Überlegt: Was läuft gerade im Hintergrund?
Konkrete Momente aus eurer Arbeit, die sich für Social Media eignen
Nicht nur Endergebnisse → Prozesse zeigen
Nicht nur Highlights → Alltägliches teilen
Nicht nur Perfektion → Echte Einblicke geben
Was ihr für nicht zeigenswert haltet,
kann eure Follower*innen interessieren.
In die Kamera z.B.
Authentisch · Nahbar · Direkt · Humor · Emotionen · Persönlich
"Passt nicht zu unserer Organisation"
→ Wirklich nicht oder nur vordefinierte Idee?
Den Prozess zeigen, z.B.
Trends adaptieren, z.B.
@maraamharaam
@empowerarbeiter
Recycling ≠ Kopieren --> jeder Inhalt muss an die jeweilige Plattform bzw. das Content-Format in Tonalität und Design angepasst werden
Quelle: Stephanie A. Kowalski
Recycling bedeutet aus einem Inhalt mehrere Verwendungszwecke zu erschaffen
von der KI Ideen geben lassen, wie sich Content recyceln lässt
Feed
Stories
Reels
Nachrichten
Entdecken
zum Profil
Konkrete Momente aus eurer Arbeit, die sich für Social Media eignen
Nicht nur Endergebnisse → Prozesse zeigen
Nicht nur Highlights → Alltägliches teilen
Nicht nur Perfektion → Echte Einblicke geben
Was ihr für nicht zeigenswert haltet,
interessiert eure Follower*innen oft am meisten
| Veranstaltungen | Behind-the-Scenes, Impressionen |
| Projekte | Start, Meilensteine, Erfolge |
| Alltag | Tag im Leben, Vorbereitungen |
| Menschen | Testimonials, Vorstellungen |
| Aktuelles | Stellungnahmen, Einordnungen |
| Jahreszeiten | Ankündigungen, Rückblicke |
| Interaktion | Fragen, Umfragen, Bedarfe |
Praxistipp
Erstellt eine Content-Anlass-Liste für 1–2 Monate
Schaut in euren Kalender: Was steht an?
1. Ressourcen richtig einsetzen
2. Tools zur Hilfe nehmen & KI einsetzen
3. Content recyclen
Beispielprompts:
Erstelle 10 Instagram-Post-Ideen zu [zentrales Thema eurer Arbeit] mit Fokus auf [Zielgruppe].
Ich habe folgenden Beitrag erstellt: Titel/Thema. Nenne mir 5 verschiedene Wege, diesen Inhalt zu recyceln, passend zu Plattform XY für eine Zielgruppe mit Z Merkmalen. Gib mir für jede Idee eine kurze Beschreibung.
TikTok
Youtube
Bluesky
Erstellung von Personas unterstützt dabei, sich mit den Gewohnheiten der Zielgruppe auseinanderzusetzen
Ergebnisse verdeutlichen, wo sich die Zielgruppe wirklich informiert, unterhalten lässt, interagiert, selbst postet
Quelle: Formatentwicklungssprint des Projekts ULAT - Unlearning Antifeminism on TikTok
die Plattformwahl sollte abhängig von den Bedürfnissen und Gewohnheiten der Zielgruppe gemacht werden
wenn ich sehr unterschiedliche Zielgruppen habe - z.B. Multiplikator*innen und Jugendliche -, muss ich entweder auf mehreren Plattformen unterwegs sein oder mich entscheiden
Nicht nur Endergebnisse → Prozesse zeigen
Nicht nur Highlights → Alltägliches teilen
Nicht nur Perfektion → Echte Einblicke geben
"Wen interessiert das schon?"
→ Mehr Menschen, als ihr denkt
"Das ist doch nicht professionell genug"
→ Authentizität schlägt Perfektion
"Das dürfen wir nicht zeigen"
→ Organisationshaltung hinterfragen
| Veranstaltungen | Behind-the-Scenes, Impressionen |
| Projekte | Start, Meilensteine, Erfolge |
| Alltag | Tag im Leben, Vorbereitungen |
| Menschen | Testimonials, Vorstellungen |
| Aktuelles | Stellungnahmen, Einordnungen |
| Jahreszeiten | Ankündigungen, Rückblicke |
| Interaktion | Fragen, Umfragen, Bedarfe |
Erstellt eine Content-Anlass-Liste für 1–2 Monate
Schaut in euren Kalender: Was steht an?
Überlegt: Was läuft gerade im Hintergrund?
Anlass-Sammlung anlegen und feste Tage im Kalender einplanen, Inhaltsproduktion im Arbeitsalltag mitdenke
Contentproduktion komprimieren, Templates entwickeln und Orientierung für Design finden
Quelle: Sozial-PR
|
Veranstaltungen |
Behind-the-Scenes, Impressionen |
|
Projekte |
Start, Meilensteine, Erfolge |
|
Alltag |
Tag im Leben, Vorbereitungen |
|
Menschen |
Testimonials, Vorstellungen |
|
Aktuelles |
Stellungnahmen, Einordnungen |
|
Jahreszeiten |
Ankündigungen, Rückblicke |
|
Interaktion |
Fragen, Umfragen, Bedarfe |
eigenes Foto- und Videomaterial durch Stock-Fotos (mit Creative Common License) ergänzen
kostenfreie Programme für Videoschnitt und Grafikerstellung auf dem Smartphone oder am Desktop, z.B. Canva, InShot
Inhalte vorplanen direkt in der Meta Business Suite oder externem Tool
falls die Ideen nicht sprudeln, die KI fragen:
Beispielprompt: Erstelle 10 Instagram-Post-Ideen zu [zentrales Thema eurer Arbeit] mit Fokus auf [Zielgruppe].
Ganz wichtig: Unbedingt vor der Umsetzung überprüfen und anpassen!
Quelle: CiviLink Arbeitsblatt zu "Vertikalvideos"
*Der Einsatz von generativer KI ist immer kritisch zu hinterfragen. Texte von KI können nie 1-zu-1 kopiert werden. Seit dem 02. August müssen Texte, die von KI erstellt wurden, als solche gekennzeichnet werden.
Entwicklung von Ideen und Variationen
Überarbeitung bestehender Captions mit speziellem Fokus (Prüfen auf Storytelling, Kürzungen vornehmen)
Komplexität verringern
Content recyclen, z.B. mit dem GPT-Builder "Dein Content-Recycling-Assistent"
Recycling bedeutet aus einem Inhalt mehrere Verwendungszwecke zu erschaffen
Recycling ≠ Kopieren --> jeder Inhalt muss an die jeweilige Plattform bzw. das Content-Format in Tonalität und Design angepasst werden
Habt ihr eine Idee, warum es wichtig ist, dass z. B. eine Vereinsveranstaltung auf Instagram, im Newsletter und auf der Website unterschiedlich klingt?
ausgearbeitetes Leitnarrativ & gutes Storytelling sind Grundlage
Emojis & Aufzählungen als visuelle Stopper oder Anker & daher nur gezielt
eingesetzen - v.a. Captions nicht im Emojis überfrachten
textlicher und visueller Inhalt ergänzen sich gegenseitig
Textaufbau folgt einem Muster: Hook (Einstieg, der Lust aufs Lesen macht) - Value (Mittelteil des Textes, der meiner Zielgruppe einen Mehrwert bietet) - Call-to-Action (Aufforderung, mit meinem Text zu interagieren); kurz HVC
Stil des Textes an die Zielgruppe & das Medium anpassen - z.B. Ansprache (Du oder Sie?), lockerer oder ernster Ton, etc.
| Plattform | Textregeln |
| Kurznachrichtendienst (Bluesky) | - Hook in den ersten beiden Sätzen - Maximal 300 Zeichen pro Beitrag - Längere Diskussionen in Threads aufteilen - nur max. zwei Hashtags verwenden |
| Instagram & Facebook | - werden ca. 25 Zeichen abgeschnitten - ab hier muss die Hook greifen - ideale Gesamtlänge zwischen 125 bis 150 Zeichen - SEO-Optimierung mitdenken und Schlüsselwörter einbauen - max. 3 - 5 Hashtags (darunter 2 wiederkehrende, die zum Account passen) |
| TikTok | - werden ca. 80 Zeichen abgeschnitten - ab hier muss die Hook greifen - Ideallänge je nach Zweck: höchste Interaktion (1-5 Wörter), SEO-Optimierung (100-300 Zeichen), Microblogging (500-800 Zeichen) - max. 1 -3 Hashtags, die zum Inhalt passen |
| - werden nach ca. 150 Zeichen abgeschnitten - ab hier muss die Hook greifen - Ideallänge je nach Zweck: Deep Dive (1300-2100 Zeichen), Statements (500-900 Zeichen), Dokumenten-Karrusell (150-400 Zeichen) |
| Newsletter | Blogbeitrag | |
|---|---|---|
| Grundlogik | Kommt ungefragt ins Postfach | Wird aktiv gesucht oder angeklickt |
Zielgruppe | Mitglieder, bereits Interessierte → Beziehungspflege | Mitglieder, Presse, Fördermittelgeber*innen + Menschen, die euch noch nicht kennen |
Textanforder-ungen | Betreffzeile ist der Hook Teaser statt Volltext, ein Link pro Block Pflichtangaben: Impressum, Abmeldelink | Scannbar & SEO: Zwischenüberschriften, Absätze, Schlüsselwörter Umgekehrte Pyramide Bei langen Texten: TLDR oder Inhaltsverzeichnis |
*Der Einsatz von generativer KI ist immer kritisch zu hinterfragen. Texte von KI können nie 1-zu-1 kopiert werden. Seit dem 02. August müssen Texte, die von KI erstellt wurden, als solche gekennzeichnet werden.
Entwicklung von Ideen und Variationen
Überarbeitung bestehender Captions mit speziellem Fokus (Prüfen auf Storytelling, Kürzungen vornehmen)
Komplexität verringern
Content recyclen, z.B. mit dem GPT-Builder "Dein Content-Recycling-Assistent"
Recycling bedeutet aus einem Inhalt mehrere Verwendungszwecke zu erschaffen
Recycling ≠ Kopieren --> jeder Inhalt muss an die jeweilige Plattform bzw. das Content-Format in Tonalität und Design angepasst werden
Nehmt eure mitgebrachte Veranstaltung oder Aktivität.
Wählt zwei Formate:
Instagram, LinkedIn, Bluesky oder TikTok → der Text zum Beitrag
Newsletter → ein Absatz als Teaser: Überschrift, 3–4 Sätze
Website → Überschrift und Einstiegsabsatz (3-4 Sätze)
Schreibt für beide den Text, der zum jeweiligen Format passt.
Wir schicken euch dafür in Breakouts, in denen ihr euch gegenseitig beraten könnt.
--> Egal welches Format: Der erste Satz muss neugierig machen, und am Ende muss klar sein, was die Leute tun sollen.
15 Minuten – danach lesen wir ein paar vor :)
Kontakt & Beratung:
Serkan Ünsal & Becci Pelvan
CiviLink - Beratungsstelle für mehr Demokratie auf Plattformen
civilink@medialepfade.org
medialepfade.org – Verein für Medienbildung e.V.
Am Sudhaus 2
12053 Berlin
030 - 552 731 40
mediale pfade Newsletter
Gefördert durch das Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“
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