Quelle: Raewyn Connell: Der gemachte Mann. Konstruktion und Krise von Männlichkeiten. Springer VS (Wiesbaden) 2015. 4., durchges. und erw. Auflage. 403 Seiten.
- Männlichkeit als soziales Konstrukt
-hegemoniale Männlichkeit: vorherrschende und innerhalb von einem historischen und kulturellen Kontext milieuübergreifend akzeptierte Form von Männlichkeit.
-komplizienhafte Männlichkeit: profitiert von patriachaler Dividende
-marginalisierte Männlichkeit: Verschränkung mit anderen Diskriminierungsformen, dadurch weniger Profit von Dividende
-unterdrückte Männlichkeit: queere Männer, stellen Männlichkeit in Frage, werden abgewertet
Als "Manosphere" wird ein Konglomerat aus digitalen Netzwerken bezeichnet, in dem sich junge Männer antifeministisch radikalisieren.
Red Pills als Entlarvung der von Unterdrückung von Männer durch Eliten und Feminst*innen
Zustimmung zur misogynen 80/20 Regel
Abwertung von Frauen
"women "
MRA (Men's rights activists):
Gehen gegen imiganierte Unterdrückung von Männern vor. Feindbild Feminismus.
MGTOW (Men going their own way):
Männer die sich von einer angeblich weiblich dominierten Gesellschaft trennen wollen
Incels ('Involuntary celibate'):
Männer die vermeintlich unter Sexlosigkeit leiden und ein Recht auf Sex für Männer sehen
Pick-Up Artist:
Proklamieren "Alpha-Männlichkeit", Werten Frauen ab und legitimieren Manipulation und Gewalt für Sex durch Social Media neue Rolle als Männercoach oder manfluencer
Quelle: Meier-Arendt, David (2024). Männlichkeitsvorstellungen maskulinistischer Influencer – als Souveränität verkleideter Konformismus. In: Dominik Knes/Elli Scambor (Hg.). Zwischen toxischen Influencern und sorgender Männlichkeit. Geschlechterkonzepte von Burschen und jungen Männern. Graz, Verlag für Jugendarbeit und Jugendpolitik, 101–119.
Warum das so wirksam ist