Social Media Skills für die engagierte Zivilgesellschaft

Gemeinnütziger Verein

Gegründet 2013

Sitz in Berlin

Ehrenamtlicher Vorstand

 

Verein für politische Medienbildung 

www.medialepfade.org

medialepfade.org

Verein für Medienbildung e.V.

Gemeinnütziger Verein für Medienbildung (seit 2013, Sitz in Berlin)

 

Bildungs- und Beratungsprojekte mit Fokus auf Technologie, Soziale Medien, Politik und Gesellschaft

 

26-köpfiges Team an zwei Standorten in Berlin

Prävention von Online-Radikalisierung 

Über uns

Unsere Schwerpunkte

 Coding, Gaming, Making

Mehr Demokratie auf Plattformen

Plattformlogiken & Online-Radikalisierung verstehen

Demokratisches Engagement stärken

Normalisierung rechter Diskurse entgegenwirken

Bitte tragtb euch in Teilnehmer*innenliste ein :)

Tagesplan

Ankommen, Einstieg und Kennenlernen
Input & Diskussion: Algrorithmen und Verstärkereffekte
PAUSE
Kurz-Check im Plenum: Plattformen
Kleingruppen-Methode: Warum Social-Media?
Kurz-Check im Plenum: Ressourcenbedarfe
PAUSE
Input: Plattformlogiken und Produktion
Praxis 1: Memes
Leitsätze für guten Content
Input: Videoschnitt mit InShot
PAUSE
Praxis 2: Videos
Feedback und Abschluss
09:30
10:55 - 11:10
12:30 - 13:30
14:35 - 14:50
15:45
30 Min.
45 Min.
15 Min.
10 Min.
50 Min.
10 Min.
60 Min.
20 Min.
15 Min.
10 Min.
15 Min.
15 Min.
 55 Min.
15 Min.

Algorithmetrie

Schaut euch die Aussagen an und verteilt euch auf der Linie!

Stimme gar nicht zu.

Stimme vollkommen zu.

+

Algorithmetrie

Stimme gar nicht zu.

Stimme vollkommen zu.

+

Ich nutze oft Short-Video-Apps wie Youtube Shorts, Instagram oder Tiktok.

Algorithmetrie

Stimme gar nicht zu.

Stimme vollkommen zu.

+

Ich nutze regelmäßig algorithmische Empfehlungssysteme.

Algorithmetrie

Stimme gar nicht zu.

Stimme vollkommen zu.

+

Ich habe schon Content für Social Media produziert.

Algorithmetrie

Stimme gar nicht zu.

Stimme vollkommen zu.

+

Ich nutze regelmäßig KI.

Algorithmetrie

Stimme gar nicht zu.

Stimme vollkommen zu.

+

TikTok/Insta/Shorts zeigt mir manchmal Videos, die nicht zu mir passen!

Algorithmetrie

Stimme gar nicht zu.

Stimme vollkommen zu.

+

Es wundert mich immer wieder, dass Freund*innen bestimmte Memes oder Trends noch nicht gesehen haben.

Algorithmetrie

Stimme gar nicht zu.

Stimme vollkommen zu.

+

Ich bin froh darüber, dass der Algorithmus so gut filtert und keine schlechten Inhalte empfiehlt.

Algorithmetrie

Stimme gar nicht zu.

Stimme vollkommen zu.

+

Ich fühle mich im Internet wie zu Hause.

Algorithmetrie

Stimme gar nicht zu.

Stimme vollkommen zu.

+

Ich würde mir wünschen, mein Alltag wäre so interessant und vielfältig wie mein Feed.

TikToks, Reels, Shorts

Plattformlogiken, KI und Verstärkereffekte verstehen

360 Stunden Video pro Minute

1296000 sec

1 sec

recommender

Überblick

  1. Wer, Wie, Was - Warum - Recommender?
  2. Egal, Hauptsache Engagement
  3. Reclaim Recommender

Zentrale Fähigkeiten von Recommendersystemen

1. Items kategorisieren

2. User analysieren

3. Beziehungen modellieren

4. Rankings erstellen

5. Vorhersagemodelle verbessern

1. Wer, Wie, Was - Warum - Recommender?

1. Items kategorisieren

d.h., "Verstehen", was ein Video zeigt und was für ein Video das ist.

Das System muss erkennen:

Ist das ein Tanz, ein politischer Kommentar, ein Beauty-Tutorial oder ein wütender Monolog?

➡️ Dafür analysiert das System Bild, Ton, Text.

1. Wer, Wie, Was - Warum - Recommender?

2. User analysieren

d.h., "Beobachten", wie Menschen auf Videos reagieren

Das System merkt sich:

  • Wer hat wie lange geschaut?
  • Wurde geliked, geteilt oder kommentiert?
  • Wurde gleich weitergewischt?

➡️ Es „lernt", welche Inhalte einen Account wirklich interessieren – und welche nicht.

1. Wer, Wie, Was - Warum - Recommender?

3. Beziehungen modellieren

d.h., Zusammenhänge zwischen Menschen und Videos erkennen

Das System versucht zu verstehen:

„Aha, Menschen, die Video A mochten, mochten oft auch Video B."

➡️ Es bildet so Cluster von ähnlichen Videos und Accounts, ohne dass wir Einsicht haben.

1. Wer, Wie, Was - Warum - Recommender?

4. Rankings dynamisch erstellen

d.h. schnell entscheiden, was du als nächstes sehen wirst

Das System bewertet aktuell Millionen von Videos:

„Welches davon passt jetzt genau zu dir – basierend auf deinen bisherigen Reaktionen?"

➡️ Es will möglichst genau vorhersagen: „Was hält einen User am längsten auf der Plattform und erzeugt Engagement?"

1. Wer, Wie, Was - Warum - Recommender?

5. Vorhersagemodelle verbessern

d.h. es lernt über eine dauerhafte Feedback-Schleife

Wenn du aufhörst, bestimmte Inhalte zu schauen oder neue Interessen zeigst, registriert es das.

➡️ Es passt sich ständig an – dein Feed verändert sich mit dir.

1. Wer, Wie, Was - Warum - Recommender?

RecommenderSysteme

sind Machine Learning Technologien

Sie analysieren komplexes Nutzerverhalten und vielfältige Inhaltsmerkmale und lernen daraus Wahrscheinlichkeiten: 

  • Wie wahrscheinlich ist es, dass du das nächste Video zu Ende schaust?
  • Oder likest, kommentierst, folgst?

1. Wer, Wie, Was - Warum - Recommender?

Systeme nicht neutral

Sie zeigen, was das Nutzungsverhalten bedient,

nicht, was du brauchst, suchst oder korrekt ist.

Das bedeutet...

+++ mehr Ähnliches angezeigt +++ kontroverse /emotionale Inhalte überbetont +++ bestimmte Inhalte unsichtbar +++  Videos +++

Die Systeme reagieren auf Engagment.

1. Wer, Wie, Was - Warum - Recommender?

Was ist Engagement?

"Different factors have different importance, in different contexts."
Todd Beaupré (Senior Director Product Mgnt. Google)

  

Maschinelles Lernen braucht Zahlen

und Engagement liefert diese.

 

Engagement wird aus messbaren Signalen abgeleitet. 

 

2. Egal, Hauptsache Engagement

Engagement-Signale

Signal

Daten

Bedeutung

Watchtime

Dauer in Sek.

Interesse, inhaltliche Relevanz

Like

nein/ja (0/1)

Zustimmung, Anerkennung, Lob

Share

nein/ja | Adresse

soziale Relevanz, virales Potenzial

Save

nein/ja

langfristiges Interesse

Kommentar

tieferes Engagement, ggf. Polarisierung

Follow

nein/ja

Relevanz des Creators

Skip / Swipe

Schwellwert: 3 sek

Ablehnung, Langeweile

Replay

+n

Interesse, Verstehen, Abwesenheit

nein/ja | Text

Was ist Engagement?

  

Engagement wird durch

messbare Nutzungsignale beschrieben.

 

Interpretation, Gewichtung

und Korrelierung

dieser Signale mit Videomerkmalen führt zu Empfehlungen.

2. Egal, Hauptsache Engagement

Was Korreliert?

Chile (130, 300)

YouTube (800, 900)

Instagram (900, 750)

Mongolei (100, 201)

TikTok (750, 600)

Senegal (140, 100)

2-dimensionaler Einbettungsraum

2. Egal, Hauptsache Engagement

Was Korreliert?

#id_item/259249743 (150, 376)

#id_user/298933464 (278, 312)

#id_user/995269285 (238, 423)

#id_user/7742372765(190, 210)

#id_item/234779324 (273, 177)

#id_item/873247237 (765, 782)

#id_item/6321017089 (812,853)

#id_user/2347234772 (870,720)

#id_item/2349234923 (779,653)

#id_item/3758375783 (912,877)

2. Egal, Hauptsache Engagement

Was Korreliert?

2-dimensionaler Einbettungsraum

#id_item/259249743 (150, 376)

#id_user/298933464 (278, 312)

#id_user/995269285 (238, 423)

#id_user/7742372765(190, 210)

#id_item/234779324 (273, 177)

#id_item/873247237 (765, 782)

#id_item/6321017089 (812,853)

#id_user/2347234772 (870,720)

#id_item/2349234923 (779,653)

#id_item/3758375783 (912,877)

2. Egal, Hauptsache Engagement

Was Korreliert?

2-dimensionaler Einbettungsraum

 Video Katze (150, 376)

 Video lustig (278, 312)

 Account Serkan (238, 423)

 Account Michelle (190, 210)

 Video Hund (273, 177)

Account Lara (765, 782)

 Video Urlaub (812,853)

Account Anouk (870,720)

Video Sport (779,653)

Video Auto (912,877)

2. Egal, Hauptsache Engagement

Ser

Mi

La

An

Maschinelle Lernlogik

Nutzungssignale (User-Engagement) steuern Lernprozesse

Modell analysiert Videoinhalte (gewichteter Merkmalkatalog)

Modell analysiert Account-Verhalten (Reiz-Reaktion)

Empfehlung aufgrund der Nutzungsignale, nicht inhaltl. Werte

 

Modell lernt: „Welche Kombinationen von Merkmalen erzeugen welches Verhalten?"

Optimierung: „Zeige mehr von dem, was Engagement erzeugt."

Zielsetzung: Maximierung von Verweildauer, Aktivität und Wiederkehrrate.

2. Egal, Hauptsache Engagement

Psychologie des Engagements

Engagement ist ein Index für emotionalen Reaktionen, aber kein Beleg für Qualität, Zustimmung oder Aufklärung.

Engagement ≠ Zustimmung oder Qualität

 

Beispiel: Ein provokantes, falsches oder hetzerisches Video kann Wut auslösen, und genau deshalb interagiert das Publikum stark – um zu widersprechen, sich aufzuregen oder es weiterzuleiten.

2. Egal, Hauptsache Engagement

Psychologie des Engagements

Interface-Merkmal

Wirkung auf Nutzerverhalten

Starker Fokus |

1 Video pro Screen

Maximale Aufmerksamkeit auf einen Reiz

Einfaches Feedback |

Swipen, Zurück, Verweilen etc.

Reduzierter Kontext |

kein Titel, Erklärung, Kommentar

Endloser Feed |

lineare, offene, zyklische Struktur

Jede Handlung ist Signal für das System

Schnelle Reaktionen ohne Reflexionsraum

Reiz-Reaktion ohne Pause und Abschlusslogik

Engagement und Verstärkereffekte

Ursache

Wirkung

Optimierung auf Engagement

Feedback-Loop

Ähnlichkeitslernen

Interfacedesign

Fehlende inhaltliche Bewertung

Schnelle, emotionale Inhalte bevorzugt

Erste Erfolge massiv verstärkt

Ausspielen bekannter Inhalte

Reflexartiges Feedback 

kein Filter für Richtigkeit oder Qualität

Engagement - nur ein Baustein in Software-Architektur, die verschiedene Verstärkereffekte erzeugt.

2. Egal, Hauptsache Engagement

Engagement und Verstärkereffekte

2. Egal, Hauptsache Engagement

Technische Designs sind nicht neutral.

Die Verstärkereffekte lassen sich ggf. bremsen durch:

  • andere Zielgrößen (z. B. Zufriedenheit statt Engagement)
  • Fokus auf Inhaltsmerkmale, statt auf Nutzungsdaten
  • Systeme, die inhaltliche Vielfalt betonen
  • Medienbildung, die diese Systeme verstehbar macht
  • kritische Nutzungsweisen (reflektierend statt reaktiv)

Reclaim recommender

3. Reclaim Recommender

 

Was Plattformen tun (könnten), jenseits von

Engagment und Empörung...

  • Inhaltliche Präferenzen selbst angeben & gewichten
  • Differenzierte Accounteinstellungen ermöglichen
  • Empfiehl mir Ähnliches-Buttons zur aktiven Steuerung
  • Topic-Feeds statt personalisierter Feeds wie bei Bluesky
  • Follower-basierte Gewichtung wie bei Mastodon
  • Abonnementbasiert wie bei YouTube
  • Regel-/Communitybasiert wie Discord/Mastodon

Reclaim recommender

3. Reclaim Recommender

Orientierung durch Redaktion

Was wäre, wenn wir nicht nur auf Algorithmen vertrauten?

 

 Alternativen im Empfehlungsdesign 

  • redaktionelle Netzwerke technisch abbilden (ÖRR, Presse, Recherchenetzwerke)
  • Verifizierte Quellen/Wissen bevorzugen und ausweisen
  • Menschen statt Maschinen moderieren Inhalte

Reclaim recommender

3. Reclaim Recommender

wären da nicht diese Netzwerkeffekte

Warum bleiben wir trotzdem bei TikTok, Insta, YouTube & Co.?

Netzwerkeffekte = Je größer das Netzwerk, desto größer der Nutzen für alle.

  • Reichweite & Sichtbarkeit gibt es dort, wo die Masse ist
  • Interaktion entsteht, wo sich viele Menschen bewegen
  • Viralität folgt der algorithmischen Plattformlogik
  • Gewöhnung & Komfortzonen erschweren Plattformwechsel

Reclaim recommender

3. Reclaim Recommender

Fragen und Anmerkungen

Pause!

Plattformen

Pixelfeld

Loops

Mastodon

W-Social

Poli Social

YouTube Shorts

BeReal

SnapChat

Bluesky

TikTok

Instagram

Facebook

Threads

LinkedIn

Instagram

Pixelfeld

Loops

Mastodon

W-Social

Poli Social

YouTube Shorts

BeReal

SnapChat

Bluesky

TikTok

Instagram

Facebook

Threads

LinkedIn

Arbeitsauftrag

10 Minuten:

- Füllt in Zweier-Teams die Tabelle soweit aus, wie ihr könnt

- recherchiert dafür online

- Es ist okay, wenn ihr nicht alles schafft

 

Vorstellen der Ergebnisse und Schwierigkeiten,

1-2 Minuten pro Team

 

1

2

Mediennutzungsverhalten

 

https://ogy.de/ocd2

Ergebnisse der ard/zdf-Medienstudie 2025

Kleingruppen-Methode

Warum nochmal Social Media?

 

 

 

  1. Lest aufmerksam die Kurzbeschreibung  eurer Rolle durch.
  2. Haltet 3 gute Gründe in den grünen Kreisen an eurem Steckbrief fest, weshalb ihr Social Media betreiben wollt.
  3. Nun schaut euch die 5 GRÜNEN Sammlungen der Merkmale in den Kreisen auf dem Tisch an. Wählt aus den Feldern "Organisationsziele", "Öffentliches Auftreten", "Finanzierungs- und Entscheidungsstruktur", "Social Media Ressourcen" und "Social Media Ziele und Zielgruppen" maximal je 3 Merkmale (lila) aus und kopiert sie in den Steckbrief.
  4. Nun prüft und überarbeitet eure 3 grünen Gründe für Social Media! Passen diese wirklich zu den Zielen, der Struktur und dem Auftreten der Organisation? Warum macht ihr Social Media mit Kurzvideos? WAS WOLLT IHR ERREICHEN, WELCHE WERTE VERMITTELN?
  5. Entscheidet euch auf Basis eurer Gründe für maximal 3 Plattformen aus dem lila Kreis "Plattformen"


Pause

 

 

 

Warm-Up

 

 

 

Warm-Up

 

 

 

 

Plattformlogiken & Produktion

"Private Öffentliche Räume"

Insta, TikTok, Shorts usw. = Private Unternehmen

 mit kommerziellen Interessen

Plattformen wollen möglichst viel  

Aufmerksamkeit/Nutzungszeit

Engagement-Logik: Algorithmen priorisieren Inhalte

mit hoher Aufmerksamkeit und Interaktion

Inhalte konkurrieren um  Aufmerksamkeit,

nicht um Relevanz

Aufmerksamkeitökonomie

Reichweite vs. Relevanz

Sichtbarkeit vs. Schutz

Unterhaltung vs. Haltung

Arbeiten mit Bedingungen,

die wir nicht selbst setzen

ist Ressource, um die Akteur*innen konkurrieren

 

wird von Plattformen über Werbung,

Datensammlung etc. monetarisiert

 

 

Aufmerksamkeit

Instagram

Nutzung in Deutschland

  • 32 Mio. Nutzer*innen in Deutschland (We Are Social Digital Report 2024)
  • Vor allem 18-34 Jahre, aber auch 35+ stark
  • Engagement deutlich höher als bei Facebook oder Twitter

 

Instagram gehört zu Meta

Meta Platforms Inc. (ehemals Facebook Inc.)

  • Besitzt: Instagram, Facebook, WhatsApp, Threads
  • Hauptsitz: USA (Kalifornien)
  • Geschäftsmodell: Datensammlung für personalisierte Werbung

 

Regulierung in der EU 

DSGVO (seit 2018)

  • Umgang mit personenbezogenen Daten
  • Recht über Auskunft, Löschung, Widerspruch

Digital Services Act / DSA (seit Feb. 2024)

  • Plattformen müssen illegale Inhalte entfernen
  • Risikobewertungen vor neuen Features

AI Act (seit 2025)

  • Transparenzpflichten zu KI-generierten Inhalten 

Mehr News dazu gibt es hier:

Das Geschäftsmodell

Aufmerksamkeitsökonomie

  • Auf Instagram konkurrieren Inhalte um begrenzte Aufmerksamkeit
  • Spannungsfeld: Arbeiten mit Bedingungen, die wir nicht selbst setzen

Für eure Praxis

  • Wir nutzen aktuell (noch) Instagram
    Aber: kritische Haltung bewahren

    Ihr könnt:

  • Eure Daten so gut wie möglich schützen
  • Nur notwendige Berechtigungen geben

Wie verdient Instagram Geld?

  • Nutzungsdaten = Währung
  • Werbung durch Tracking
  • Mehr Zeit auf der Plattform = mehr Profit

AFFORDANZEN

AFFORDANZEN

User Interface bietet spezifische Handlungsmöglichkeiten

  • FYP als Default-Anzeige

       Algorithmisch kuratierte Inhalte sofort verfügbar, hohe Reizdichte

  • Duett- und Stitch-Funktionen

        kommentieren, erweitern, remixen

        kollaborative Kreativität, Diskursraum, Konfliktverstärker

  • Endlos-Feed & Swipen

        Weiterwischen, kontinuierliche Aufmerksamkeit, schnelle Inhaltsrotation

  • Effekte, Filter & Sounds prominent integriert

        niedrigschwelliger Einstieg, starke Trendanbindung

 

 Verstärkungsmechanismen

Reaktionen, Interaktionen, Remixes

Kommentare, Duette, Stitches, Shares und Saves wirken als               sichtbare  Feedbackverstärker und pushen Reichweite

 

Polarisierung & Emotionalisierung

Starke Meinungen, Affekte und Zuspitzungen steigern Interaktionswahrscheinlichkeit (Zustimmung, Widerspruch, Shitstorm)

 

Abwechslung

Überraschende Schnitte, Erzählstrategien, Sounds, Stilwechsel

halten Aufmerksamkeit und ermöglichen viel Kreativität

 

Entdeckungsfeld

weniger akteurszentriert, Algorithmus ermöglicht Viralität ohne großer Follower*innenzahl

Relevanz

Daten zur Nutzung (JIM-Studie 2024):

  • YouTube: 81% der Jugendlichen regelmäßig, 48% täglich
  • TikTok: 54% der Jugendlichen regelmäßig
  • YouTube Shorts: Über 50% der Jugendlichen mind. 1x pro Woche
  • Langeweile bekämpfen: YouTube (38%), TikTok (31%)
  • Trends entdecken: TikTok (30%), YouTube (28%)
  • Nachrichten konsumieren: YouTube als zentrale Quelle
  • Unterhaltung und Spaß: Instagram (25%), TikTok (22%)

JIM-Studie 2024, Repräsentativbefragung von Jugendlichen (12–19 Jahre) mit einer Stichprobengröße von 1.200

Relevanz

Nutzungsmotive

TikTok  gilt zunehmend als Genz-Z Suchmaschine.

Desinformation und Ideologien der Ungleichwertigkeit auf TikTok

  • weit verbreitet, gesamtgesellschaftliche Herausforderung

  • Social Media spezifischer Raum der Verbreitung, eigene Logiken

    • einfacher Zugang sorgt für eine möglichst breite Zielgruppe
    • neue Formate werden entwickelt und ausprobiert
    • große Reichweite
    • weniger Widerspruch
    • Anonymität und oft Straffreiheit

Desinformation und Ideologien der Ungleichwertigkeit auf TikTok

  • TikTok erweitert Resonanzraum der extremen Rechten
    -> v.a. junge Menschen erreichen

     
  • Wissen um die Moderationsrichtlinien der Plattform (Shadowbans, Drittaccounts)
     
  • Verwendung vielseitiger Codes, Dogwhistles, kampagnenförmige Social Media Angebote
     
  • docken vor Allem auf emotionaler Ebene an -> schüren Verunsicherung, Gefühl von Bedrohung, Marginalisierung und Handlungsohnmacht

Jugendliche und politische Inhalte
auf Social Media

 

Jugendliche/junge Erwachsene (16-27 Jahre)...

  • geben größtenteils ein "eher hohes Interesse an politischen Themen" an
  • ... haben wenig das Gefühl, von politischen Akteur*innen angesprochen zu werden oder mit ihren Themen in den gesellschaftlichen Diskussionen aufzutauchen
  • 1/3 fühlt sich gut informiert, gibt aber auch an, sich ausschließlich über politische oder gesellschafts-relevante Themen auf Social Media zu informieren

aus der Studie "How to sell Democracy online (fast)", 2025: 

repräsentative Online-Befragung , vier Fokusgruppengespräche und ein quantitatives Selektionsexperiment zu Auswahlkriterien von Kurzvideos

 

Beispiele 

Selbsternannte Coaches

Beispiele 

Trend #tradwives &

#stayathomegirlfriend

Beispiele 

Mitmachkampagne "Stolzmonat"

Memeifizierung

Die AfD auf TikTok

Beispiele 

Verschwörungserzählungen und Pseudijournalismus

Beispiele 

rechte Jugendgruppen, z.B. Jugend Voran

Sound

  • Sounds fungieren auf TikTok sowohl als Teil des Videos, als Meme und als Hashtag
  • Bestimmte Milieus nutzen gleiche Sounds
  • Erschließung neuer Zielgruppen über die Nutzung spezifischer Sound

Was macht denn der NABU auf TikTok?

NABU

 Beispiele

 Beispiele

Ideen für die Social Media Arbeit - Beispiele

Daniela Sepehri

Vertikalvideos ohne Gesicht

Beispiele

Bildungsstätte Anne Frank

Beispiele

Uni Magdeburg

  • Gegen Langeweile: Alle paar Sekunden ein neuer Reiz (Cut, Sound, Text, VFX)
  • Inhalt steuert Stil: Je "trockener" der Inhalt, desto mehr Dynamik
  • Normbruch als Stilmittel: Erwartungen brechen, z.B ernste Inhalte humorvoll vermitteln
  • visuell-technisch: Jump Cuts, Zoom-ins/-outs, Transitions, auf Beat/Musik schneiden
  • Rhytmuswechsel, unerwartete Perspektiven, Text-Bild-Widersprüche: "Was du hier siehst, stimmt nicht"
  • direkte Ansprache/Meta-Kommunikation ("du schaust immernoch?")

 

Struktur & Gestaltung: Pattern Interruption

Struktur & Gestaltung: Basics 

  • Style: kurz, knackig, nahbar, klar
  • Hook als Scroll Stopper in den ersten Sekunden: Provokation, Frage, Bestes Bild, Preview
  • Pacing (Tempo & Rhythmus von Infos, Bildern, Stimmungen):

    TikTok liebt hohes Pacing, anpassen an Inhalte & Zielgruppe wichtig

  • Text-Overlays: Unterstützen oder tragen die Erzählung, Barrierearmer
  • Sounds & Musik: Erzeugt Atmosphäre, Rhythmus und Emotionalität
  • Stimme/Voice-Over: Auf gute Audioqualität achten!

Arten von Hooks:

  1. Visuell (am schnellsten registriert)
  2. Text (Max. 6 Wörter gleichzeitig)
  3. Voice-Over/Sounds
  • die ersten 2-3 Sekunden sind entscheidend
  • Spannung aufbauen: "Wait for it"
  • Provokation/ Kontroverses Statement
  • Visuell:  "bizarre, satisfying, weird"

Struktur & Gestaltung: Hooks

Content-Anlässe

Was sind Content-Anlässe?

Konkrete Momente aus eurer Arbeit, die sich für Social Media eignen

Nicht nur Endergebnisse → Prozesse zeigen
Nicht nur Highlights → Alltägliches teilen
Nicht nur Perfektion → Echte Einblicke geben

Vielleicht paradox:

Was ihr für nicht zeigenswert haltet,

interessiert eure Follower*innen oft am meisten

  • Vorbereitung einer Veranstaltung
  • Spannende Gedanken aus Teammeeting
  • Dinge, über die ihr miteinander lacht

Content-Anlässe

Typische Content-Anlässe

Veranstaltungen Behind-the-Scenes, Impressionen
Projekte Start, Meilensteine, Erfolge
Alltag Tag im Leben, Vorbereitungen
Menschen Testimonials, Vorstellungen
Aktuelles Stellungnahmen, Einordnungen
Jahreszeiten Ankündigungen, Rückblicke
Interaktion Fragen, Umfragen, Bedarfe

Typische Hemmschwellen:

"Wen interessiert das schon?"

→ Mehr Menschen, als ihr denkt

"Das ist doch nicht professionell genug"
→ Authentizität schlägt Perfektion

"Das dürfen wir nicht zeigen"
→ Organisationshaltung hinterfragen

Erzählformate

🗣️

In die Kamera z.B.

  • Rant (Meinung äußern)
  • Storytime (Geschichte erzählen)
  • Erklären

 

Haben (teilweise) gemeinsam:

Authentisch · Nahbar · Direkt · Humor · Emotionen · Persönlich

1. Content-Anlass identifizieren 

Experimentieren erlaubt!

"Passt nicht zu unserer Organisation"
→ Wirklich nicht oder nur vordefinierte Idee?

 

🔄

Den Prozess zeigen, z.B.

  • Behind the Scenes
  • Unterwegs filmen

💥

Trends adaptieren, z.B.

  • Sounds nutzen
  • Challenges mitmachen
  • Meme-Formate

2. Erzählform wählen

3. Euer Thema reingießen 

@maraamharaam

@empowerarbeiter

Storytelling

Menschen erzählen sich seit Jahrtausenden Geschichten – am Lagerfeuer, in Mythen, in Religionen, in Medien. Warum? Weil unser Gehirn Geschichten besser verarbeitet, speichert und emotional verankert als abstrakte Daten oder Argumente.

Sepehri, 2024

  • Storytelling hilft, Haltung, Vision und Mission sichtbar zu machen.

  • Verstehen der eigenen Werte und Ziele.

  • Eigene Geschichten sind die Grundlage für Selbstverständnis und Kommunikation.

  • Übergeordnete Narrative schaffen Orientierung und Wiedererkennbarkeit.

  • Wer sich selbst versteht, kann sich glaubwürdig zeigen.

  • Geschichten machen abstrakte Themen greifbar und bedeutungsvoll.

  • Wissen wird durch Geschichten weitergegeben – in Ritualen, Religion, Film und Popkultur.

Dieses Zitat kommt aus dem Praxisguide von Daniela Sepehri, den ihr hier  erwerben könnt.

Warum Storytelling funktioniert

  • Kunst, trockene Informationen in emotionale und greifbare Geschichten zu verwandeln.

  • Komplexe Themen werden dadurch verständlicher und erlebbarer.

  • Picture Superiority Effect: visuelle Informationen werden besser verarbeitet und erinnert. (Cognitive Psychology, 1973)

  • Menschen erinnern Geschichten deutlich besser als Fakten. Gute Geschichten werden außerdem gerne weitererzählt.

  • Durch Geschichten werden zusätzlich Bereiche für Emotion, Emotionskontrolle und persönliche Erinnerung aktiviert.

Das Leitnarrativ

Storytelling ist ein ganzheitliches Konzept, weswegen nicht jede Geschichte für sich steht, sondern in ein "großes Ganzes" eingewebt wird.

Das Leitnarrativ verrät der Zielgruppe, wofür die Organisation steht und welche moralischen Grundwerte sie vertritt.


Überlegt euch dazu:


Was ist das Ziel meiner Organisation?

Warum machen wir die Arbeit, die wir machen und halten sie für sinnvoll? Welche Werte und Moralvorstellungen stehen dahinter?

Für wen machen wir unsere Arbeit?


Feed-Posts

Was ist das?

  • ein dauerhaft auf deinem Account sichtbarer Inhalt
  • taucht im Feed deiner Follower*innen auf + wird bei "Entdecken" angezeigt
  • kann eine oder mehrere Slides beinhalten (Karussell-Post)

 

Für welche Anlässe eignet es sich?

  • Veranstaltungsankündigungen
  • Foto-Reihen
  • Zitat-Kacheln
  • Memes

 

Wie kann das aussehen?

  • Beitrag mit Design-Elementen und Text
  • Fotos von Personen, Natur etc.
  • Nur Text

Stories

Was ist das?

  • für 24h sichtbar
  • werden meist nur Follower*innen angezeigt

 

Für welche Anlässe eignet es sich?

  • Hinweis auf Veranstaltungen
  • Live-Einblicke in die Arbeit
  • kleine Updates
  • Stimmungsbild von Follower*innen einholen

 

Wie kann das aussehen?

  • kurze Videosequenzen, max. 60s
  • Fotos von Personen, Natur etc. mit/ohne Text
  • Text, Gifs, Interaktion-Buttons auf ver. Hintergründen

Reels

Was ist das?

  • ein dauerhaft auf deinem Account sichtbares Video
  • wird deinen Follower*innen angezeigt + im Bereich "Reels" sehen es potentiell alle

 

Für welche Anlässe eignet es sich?

  • tiefer Einblicke in die Arbeit
  • Rückblicke auf Veranstaltungen
  • Erklärvideos
  • Trends aufgreifen

 

Wie kann das aussehen?

  • Videos mit einer maximalen Länge von drei Minuten 
  • Fotos von Personen, Natur etc. mit/ohne Text, die Animationen enthalten (und von Instagram somit als Videosequenz bewertet werden)

Ressourcen richtig einsetzen

  • Zuständigkeiten im Team und klare Abläufe festlegen, Inhaltsproduktion im Arbeitsalltag mitdenken

 

  • Anlass-Sammlung anlegen und feste Tage im Kalender einplanen, Inhaltsproduktion im Arbeitsalltag mitdenke

 

  • Contentproduktion komprimieren, Templates entwickeln und Orientierung für Design finden

Memes auf TikTok

 

Internet-Memes sind Phänomene der Vernetzung. Ihre Bedeutung entsteht nicht nur durch das, was sie zeigen, sondern dadurch, wie sie geteilt und weiterkombiniert werden.“

(Shifman 2014,  übersetzt aus dem Englischen)

Merkmale von Memes

  • Wiedererkennung: Manche Elemente bleiben erhalten und lösen Assoziationen aus.

  • Anpassbarkeit: Ein neues Meme entsteht oft aus einem alten – z.B. durch einen neuen Text oder einen anderen Sound 
  • Medien-Mix: Bild, Schrift, Video, Sounds, Emojis, ...

  • Entwicklung: Memes haben einen Ursprung, verbreiten sich, verschwinden, und tauchen wieder auf, ...

Analyse: Meme-Bausteine

TikTok von "Frag den Staat"

TikTok privat

TikTok privat

Analyse: Meme-Bausteine

TikTok Meme von Caren Lay, die Linke

Warum Memes nutzen?

  • Geringe Einstiegshürde – kein Studio, kein Skript nötig.

  • Potenzial für Reichweite durch Wiedererkennbarkeit und Teilbarkeit.

  • Möglichkeit zur kreativen Irritation und Reflexion 

  • Bedienen Plattformlogiken (Remix, Trends, Challenges)

  • Kommentieren aktuelle Themen – subtil oder direkt.

Praxis 1  - Meme-Erstellung

imageresizer meme generator

 

Diese Finanzierungsprobleme

nerven in meiner Arbeit richtig.

 

Wenn es eine Sache gegen würde,

die meinen Beruf beschreibt, dann...

Vorschläge für Themen

 

Praxis 1  - Meme-Erstellung

imgflip.com

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iloveimg.com meme generator

 

Diese Finanzierungsprobleme

nerven in meiner Arbeit richtig.

 

Wenn es eine Sache gegen würde,

die meinen Beruf beschreibt, dann...

Vorschläge für Themen

 

Interaktion oder

Engagement Farming

Wertebasierte Strategien für TikTok & Co

Leitsätze für guten Content

Einstieg

  • Sichtbarkeit um welchen Preis?  Reichweite ist nicht ht das einzige Kriterium für erfolgreiche SoMe-Arbeit
  • Social Media = oft Dramatisierung & Polarisierung
  • Welche Taktiken unterstützen Engagement?

4. Interaktion oder Engagemnt Farming

Engagement Farming

Emotionale Überladung

Inhalte, die Wut, Angst, Nostalgie oder Staunen hervorrufen, performen oft besser.

Manipulative Aufrufe

„Schreib 'Amen' in die Kommentare", „Like, wenn du das auch so siehst", „Tagge jemanden, der das braucht"

Clickbait-Formulierungen

Titel/Thumbnails versprechen mehr, als der Inhalt hält.

4. Interaktion oder Engagemnt Farming

Engagement Farming

Kontroversen Schüren

Polarisierung erzeugt Kommentare und Reichweite.

Kommentare Provozieren

Offene Fragen, absurde Thesen und Reizthemen animieren zu Diskussionen.

 Trends Recyclen

Verwendung populärer Sounds, Memes oder viraler Clips mit minimalem Eigenanteil

4. Interaktion oder Engagemnt Farming

1. Echte Nähe statt künstlichem Drama

  • 🚫 Clickbait, Empörung, Provokation
  • ✅ Persönliche Perspektiven & Haltung
  • z. B. Alltag in der NGO, Behind-the-Scenes,

4. Interaktion oder Engagemnt Farming

2. Orientierung statt Verwirrung

  • 🚫 Simplifizierung, Verzerrung, Lügen
  • ✅ Strukturierte Kurzformate mit Kontext
  • z. B. "3 Dinge, die du wissen solltest über…"

4. Interaktion oder Engagemnt Farming

3. Dialog statt Polarisierung

  • 🚫 Annahmen, Unterstellungen, Beleidigungen
  • ✅ Reflexionsfragen & Kommentar-Dialog
  • z. B. "Wie siehst du das?" + echte Moderation

4. Interaktion oder Engagemnt Farming

4. Humor & Kreativität statt Manipulation

  • 🚫 MiMi-Mitleidstouren, Whataboutims
  • ✅ Satire, Memes, Storytelling mit Haltung
  • z. B. Wiedererkennbare Formate mit Witz

4. Interaktion oder Engagemnt Farming

5. Bildungsnuggets statt TextWände

  • 🚫 Halbwahrheiten ohne Kontext
  • ✅ Geprüfte Fakten + klare Haltung
  • z. B. "Wusstest du, dass… und warum das wichtig ist?"

4. Interaktion oder Engagemnt Farming

6. Transparenz statt Hidden Agenda

  • 🚫 Querfronten, Dogwhistling, Anspielungen
  • ✅ Klare Kommunikation von Position & Zielen
  • z. B. Bio, Endscreens, Pinned Comments

4. Interaktion oder Engagemnt Farming

ReflexionSfrage

 

Wo ist unsere Grenze zwischen

Strategie und Manipulation?

4. Interaktion oder Engagemnt Farming

Videoschnitt

Videoschnitt

Videoschnitt

Timeline

Werkzeugleiste/Werkzeuge

Timeline

 

  • Zoom-in/-out mit zwei Fingern (Auf/zu)
  • Einzelclip innerhalb der Timeline länger anklicken --> Gesamtansicht aller Videos
  • Reihenfolge via Drag & Drop ändern

Werkzeugleiste/Werkzeuge

  • Leinwand :Seitenverhältnis/Format des Videoprojekts
  • Trimmen: Clipdauer am Anfang oder Ende ändern
  • Teilen: Cut an beliebiger Stelle setzen
  • Animation: Animierte Übergänge etc
  • Schnitt: Ausschneiden einzelner Bereiche eines Videos

 

 

Pause

 

 

 

Praxis 2 -

Montage von Text, Video & Sound

 

 

 

Abschlussrunde

 

 

Kontakt & Ressourcen

mediale pfade

Workshop-Material

  • Alle Materialien als OER verfügbar
  • QR-Code zum Download der Präsentation